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Theater Lübeck - Adriana Lecouvreur
April 2005
Die Welt
"Ein Exempel für den Kampf zwischen Kunst und Wirkichkeit. Der kennt vokal nichts als Sieger: Mardi Byers, eine Grace Kelly der Oper und Weltklasse-Adriana mit sopranig schimmernden Piani und dramatischem Aplomb.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.04.2005
"Eine schwer zu tilgende Hypothek für die Sopranistin Mardi Byers, die ihre Aufgabe allerdings gesanglich wie darstellerisch beeindruckend löste." "In Lübeck gelingt es der jungen amerikanischen Sopranistin, diesen hohen, aber nicht hohlen Ton herzustellen. In der aus dem Sprechgesang sich lösenden sortita wie in der weltschmerzsüßbitteren Arie auf die "Poveri fiori", mit deren Duft sie das tödliche Gift einatmet, überzeugt sie durch die expansive Entfaltung der melodischen Bögen und mit sanft gefluteten Piano- und Pianissimo-Phrasen."
Orpheus, 9.10.2005
"Mardi Byers in der Phrasierung stark an Magda Olivero angelehnter Adriana standen sowohl die dramatische Attacke als auch die schwebenden piani in der Höhe zur Verfügung, dazu das nötige - jedoch nie überzogene - Pathos für das Melodram und die Ausstrahlung, um die gefeierte Schauspielerin glaubhaft zu machen."
Lübecker Nachrichten, 17./18.04.2005
"Wenn es aber an diesem Abend einen strahlenden Stern gab, dann war es Mardi Byers in der Titelrolle. Ihre Darstellung der Adriana war ungemein facettenreich, von der unschuldig Liebenden bis zur großen Tragödie war alles drin in diesem Auftritt: So gut hat man Mardi Byers noch nie gesehen. Schon allein ihr großer Phädra-Monolog war das Eintrittsgeld wert, das war große Oper, großes Theater. Stimmlich hat sie sich phantastisch weiter entwickelt und verfügt jetzt über ein herrlich subtiles und doch tragendes Piano, hoffentlich kann das Theater Lübeck diese Sängerin noch lange halten."
Kieler Nachrichten, 19.04.2005
"Und dann das Ensemble. Einmal mehr erweist sich das Paar Mardi Byers und Mario Diaz als ein Glücksfall. Die Sopranistin in der tragischen Titelpartie (einer Mischung aus Tosca und Mimì) betört mit Innigkeit wie mit großer Geste und vor allem mit mühelosen Höhen; sie braucht international keinen Vergleich zu scheuen."
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